Grußwort

Gemeinsames Grußwort der Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB und KMK-Präsidentin Ministerin Dr. Susanne Eisenmann für die Website der Best-Practice-Datenbank für Projekte mit Geflüchteten

Kulturelle Teilhabe ist eine grundlegende Voraussetzung dafür, dass Zuwanderer in der Fremde heimisch werden. Studien belegen, dass Menschen mit Migrationshintergrund ihre gegenwärtige Lebenssituation in Deutschland vor allem dann als positiv empfinden, wenn sie in das kulturelle Geschehen vor Ort eingebunden sind. Kulturelle Arbeit bringt Menschen zusammen. Gemeinsame Projekte in den Bereichen Musik, Theater, Tanz, Bildende Kunst, Literatur oder auch gemeinsame Feste helfen, sprachliche Barrieren und kulturelle Unterschiede zu überwinden, und ermöglichen es, dem vermeintlich Fremden auf Augenhöhe zu begegnen.

Prof. Monika Grütters, MdB Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin:

Ich freue mich sehr, dass sich alle Länder aktiv in die von mir angeregte Initiative „Kultur öffnet Welten“ einbringen. Deshalb habe ich die Einrichtung einer Datenbank mit einer länderspezifischen Übersicht über künstlerische Best-Practice-Projekte mit Geflüchteten auch gern finanziell unterstützt. Die Beispiele auf dieser Website zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, um mit künstlerischen Mitteln Verständnis und Verständigung zu fördern. Sie alle öffnen Welten und leisten einen Beitrag dazu, dass kulturelle Integration in Deutschland gelingt. Mögen diese positiven Erfahrungen vielen Künstlern, Kreativen und Kulturinstitutionen Mut machen, ihre Türen weit zu öffnen und zum Labor und zur Bühne für kulturelle Vielfalt zu werden - im Vertrauen darauf, dass dies eine Bereicherung für uns alle sein kann!

Ministerin Dr. Susanne Eisenmann, Präsidentin der Kultusministerkonferenz 2017:

In allen Ländern der Bundesrepublik gibt es unzählige hochengagierte Menschen, die vielfältige originelle Projekte, Initiativen und Aktivitäten betreiben, in denen unterschiedliche Kulturen künstlerisch miteinander in Dialog treten. Dies gilt für den ländlichen Raum ebenso wie für die Metropolen. Deswegen war es den Kulturministerien der Länder wichtig, herausragende Beispiele interkultureller Kulturarbeit in einer Datenbank öffentlich zu präsentieren. Diese einzigartige Plattform, deren Idee im Kulturausschuss der KMK gemeinsam mit Frau Staatsministerin Prof. Monika Grütters entstanden ist, ist ein weiteres überzeugendes Beispiel für die gedeihliche Zusammenarbeit der Länder mit dem Bund. Aus jedem Land sind jeweils bis zu fünf künstlerisch-kulturelle Projekte vertreten, die zeigen: „Kultur öffnet Welten“!